Sächsisches Kabinett spricht sich für deutsch-tschechische Antragstellung aus

Das sächsische Kabinett hat sich bei seiner Sitzung am 24. Januar 2012 für eine gemeinsame Antragstellung mit Tschechien ab dem Jahr 2014 ausgesprochen. Damit entsprach sie dem Wunsch der Erzgebirgsregion, sich offiziell zum Welterbe-Projekt zu bekennen und die Träger des Projekts zu unterstützen. Der bisherige Zeitplan sah die Antragseinreichung für das Jahr 2013 vor, der jedoch nach Angaben des Sächsischen Innenministeriums von Tschechien nicht eingehalten werden könne. Um im Jahr 2014 den Antrag einreichen zu können, muss der Tentativlistenplatz mit der Kulturlandschaft Naumburg (Sachsen-Anhalt) getauscht werden. Erste Gespräche dazu wurden bereits bei einer Sitzung der Adhoc-Kommission der Kultusministerkonferenz geführt. Weitere Gespräche werden folgen.