Unsere Aktivitäten

2010–2012: Ziel 3 / CÍl 3 – Projekt

Am 4. Mai 2010 bewilligte der  Begleitausschuss der SAB das beantragte Ziel 3/ Cíl 3 – Projekt “Mitteleuropäische Kulturlandschaft Montanregion Erzgebirge / Krušnoho?í – Weg zum UNESCO-Welterbe”. Das Projekt soll der Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik dienen. Der LEAD- Partner ist das Bezirksamtes Ústí nad Labem.

Projektpartner sind neben dem Förderverein Montanregion e. V., die TU Bergakademie Freiberg mit dem Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte und das Regionalmuseum in Most. Das Projekt hat im 3. Quartal 2010 begonnen und endet im 2. Quartal 2012.

Ziel des Projektes ist die Durchführung von drei Umsetzungsstudien auf tschechischer und acht Studien auf deutscher Seite. Dabei soll die Methodik der Studien auf den tschechischen Teil übertragen, Ergebnisse ausgetauscht und das Informationssystem weiter ausgebaut werden.  Im September 2012 erscheint dazu eine Broschüre, in der die Ergebnisse des Projektes  der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.


2010, November: Denkmalmesse

Vom 18. bis 20. November 2010 hatte der Förderverein Montanregion Erzgebirge e.V. die Möglichkeit sich auf der Denkmalmesse 2010 in Leipzig mit einem gemeinsamen Stand zu präsentieren.

2010, September: Tag der Sachsen

Der Förderverein Montanregion Erzgebirge e.V. präsentierte vom 3. bis 5. September 2010 sich zusammen mit dem Miniaturpark KleinErzgebirge beim Tag der Sachsen in Oelsnitz / E.


2010, Juni: Regionalmarketingstrategie (MSP ImpulsProjekt)

Im Auftrag des Fördervereins Montanregion Erzgebirge e.V. wurden Chancen und Potentiale des Welterbe-Projektes für die Region, aber auch bisherige Defizite untersucht und beschrieben.

MSP ImpulsProjekt hat auf Grundlage zahlreicher Gespräche mit Personen aus Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik eine Strategie entwickelt, die noch bestehenden Defizite zu beheben und ein Netzwerk mit vielen unterschiedlichen Partnern zu bilden.

Das Büro wird die Ergebnisse in einer Publikation veröffentlichen.

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Vorbereitung einer Ausstellung zu “300 Jahre Porzellanherstellung in Meißen”

Der “Förderverein Montanregion Erzgebirge e.V.” bereitete gemeinsam mit den Städten Aue und Schneeberg eine Ausstellung zum 300jährigen Jubiläum der Porzellanherstellung in Meißen für das Jahr 2010 vor.

Programm zum Festjahr 300 Jahre Meissner Porzellan:
Jahresprogramm 300 Jahre Porzellan

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2010, Juni: Klingendes Erzgebirge: Musikkultur in der Montanregion Erzgebirge

Veröffentlichungen des Fördervereins Montanregion Erzgebirge e.V., Nr. 8;
ISBN 978-3-934409-47-7

Das Heft erhalten Sie in der Geschäftsstelle des Fördervereins zum Preis von 5 Euro.


2008: Leitfaden

Parallel zur ersten Pilotstudie in Schneeberg wurde ein Leitfaden entwickelt, der die Durchführung der Umsetzungsstudien unterstützen soll. Der Leitfaden ist als Arbeitspapier zu verstehen und wird ständig weiterentwickelt.

Die hier zum Download bereitstehende Version hat den Stand vom Januar 2009:


2007: Realisierungsstudie

Die von der Projektgruppe unter Leitung von Prof. Dr. Albrecht erarbeitete “Vorläufige Vorschlagsliste für die Objekte und Sachgesamtheiten im UNESCO-Welterbe-Projekt Montanregion Erzgebirge” wurde mit den Bürgermeistern der betreffenden Kommunen in Einzelgesprächen beraten. Über die Objekte herrscht weitgehend Konsens. 34 Einzeldenkmale und Sachgesamtheiten wurden vorgeschlagen und stehen zur Diskussion.

Mit der Studie wurde die Machbarkeitsstudie von 2001 aktualisiert. Darüber hinaus werden die Erfüllbarkeit der vom Welterbekomitee geforderten Kriterien, insbesondere im Hinblick auf Kulturlandschaften und serielle Nominierungen, durch das Projekt Montanregion Erzgebirge geprüft sowie die Auswahl der Objekte/ Ensembles hinsichtlich der Facetten, räumlichen Verteilung und Einbeziehung der Gewinnung und Verarbeitung der Hauptrohstoffe präzisiert. Damit liegt eine belastbare Grundlage hinsichtlich der weiteren Antragsvorbereitung vor.

Von den Gremien der Städte Altenberg, Brand-Erbisdorf, Marienberg, Olbernhau, Schneeberg, Oelsnitz / Erzgebirge und Freiberg wurden im Laufe des Jahres einstimmige Gremienbeschlüsse zum UNESCO-Projekt herbeigeführt.

Die Realisierungsstudie können Sie auch in der Geschäftsstelle des Fördervereins “Montanregion Erzgebirge e.V.” erwerben.

ISBN: 978-3-934409-39-2
Preis: 20,00 €


2004 – 2007 „Nutzung der Traditionspflege in der ‘Montanregion Erzgebirge’ für die Vernetzung von Regional- und Wirtschaftsentwicklung, Imagegewinn und europäische Integration”

Leader-LogoDer “Förderverein Montanregion Erzgebirge e.V.” gab mit dem Projekt die Entwicklung einer Datenbank zur Unterstützung der Antragstellung für die Aufnahme in die Welterbeliste in Auftrag, um die Objekte zu erfassen, die in das UNESCO-Welterbe aufgenommen werden können. Dieses Teilprojekt wird gefördert durch LEADER+ im Osterzgebirge. Die Datenbank sowie das auf der Basis dieser Datenbank entstehende Informationssystem erhielten den Namen MontE für Montanregion Erzgebirge.

Ziel des Gesamtprojektes “Welterbe Montanregion Erzgebirge” ist die vollständige Bereitstellung des Informationssystems MontE bis Anfang des Jahres 2007. Die Datenbank dient als Informationsgrundlage für den wissenschaftlichen Gebrauch. In Zukunft ist die Nutzung für am Bergbau und der Region Interessierte sowie den Tourismus vorgesehen.

2004 Teilprojekt 1 “Erfassung, Beschreibung und Bewertung geotouristischer Objekte”

Das erste Teilprojekt diente der Bearbeitung des geotouristischen Potentials. Die Schwerpunkte dabei waren:

  • die Erstellung einer fachlichen und dv-technischen Konzeption des Informationssystems MontE,
  • Erarbeitung eines Thesaurus für die Datenbankanwendung,
  • die Realisierung der wichtigsten Funktionen für die Pflege und Validierung der Datenbank sowie für die Sicherung der Qualität der erfassten Daten (erste Auswertefunktionen),
  • die Übernahme der Geotopdaten des Landesamt für Umwelt und Geologie Sachsen (LfUG) in die Datenbank MontE,
  • die Ergänzung und Verifizierung der Geotopdaten im Raum Osterzgebirge durch den Verein für Geologie im Tharandter Wald,
  • die Projektkoordinierung und Qualitätssicherung sowie
  • Bereitstellung der Daten im Abschlussbericht Teilprojekt 1.

2005 Teilprojekt 2

“Erfassung, Beschreibung und Bewertung der Denkmale des Bergbaus und Hüttenwesens (einschließlich der bergmännischen Wasserwirtschaft, der Schaubergwerke und Lehrpfade) im Hinblick auf die Entwicklung und Ausgestaltung des Projektes “Montanregion Erzgebirge” im Osterzgebirge und angrenzenden Gebieten”

Im 2. Teilprojekt wurde die Datenbank MonTE und Erfassungsmethodik von BEAK Consultants in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Wissenschafts- und Technikgeschichte, TU Bergakademie Freiberg, weiterentwickelt. Die Arbeitsgruppe am IWTG erfasste die Denkmale des Bergbaus und Hüttenwesens im Osterzgebirge.

2005 CD-ROM

Entwicklung einer CD-ROM über das Projekt “Montanregion Erzgebirge – eine Region auf dem Weg zum UNESCO Welterbe”

Die “Montanregion Erzgebirge – eine Region auf dem Weg zum UNESCO Welterbe” stellt sich auf der von MEDIATACK, Chemnitz, erstellten CD-ROM vor. Diese ist über den “Förderverein “Montanregion Erzgebirge e.V.” erhältlich. Die CD-ROM konnte erst Dank der Unterstützung der Stiftung für Kunst und Kultur der Kreissparkasse Freiberg und Sparkasse Mittlerer Erzgebirgskreis ermöglicht werden.

2006 Teilprojekt 3

EuropaflaggeDas Vorhaben wird in der Gebietskulisse Osterzgebirge der Kreise Freiberg und Weißeritzkreis die mit dem Bergbau zusammenhängenden Objekte erfassen, so u. a. Bauwerke, Sammlungen, Wasser- und Floßsysteme. Damit sind für das Gebiet die Voraussetzungen für die Bewertung und Auswahl der potenziellen Objekte erarbeitet. Die Umsetzung des Projektes erfolgt durch die Projektpartner Beak Consultants (Freiberg) und das Institut für Wissenschafts- und Technikgeschichte der TU Bergakademie Freiberg. Dadurch werden die Voraussetzungen geschaffen, das Projekt methodisch und datentechnisch auf die gesamte Region des Erzgebirges, einschließlich Tschechiens, zu übertragen. Für die deutsche Seite soll das im Rahmen eines INTERREG IIIA Projektes stattfinden.

2006/ 2007 INTERREG IIIA Projekt

EuropaflaggeDas INTERREG IIIA Projekt “Touristische Inwertsetzung der Montanregion Erzgebirge” ist der “Förderverein Montanregion Erzgebirge e.V.” eingebunden und zwar dadurch, dass die bewährten Erfassungsmethoden und die erprobte Datenbank MontE zur Verfügung gestellt werden. Es werden auch Mittel bereitgestellt, um zur Aufbringung der Eigenmittel beizutragen. Mit dem Regionalmuseum in Most gibt es für dieses Projekt eine Kooperationsvereinbarung.


2002: Marketingstudie

Im Rahmen der EU – Gemeinschaftsinitiative INTERREG III A untersuchte Jens Kugler (Institut für Wissenschafts- und Technikgeschichte; TU Bergakademie Freiberg) in der Studie das Potenzial der deutschen Montanregion Erzgebirge und deren Eingliederung in bestehende Marketingkonzeptionen. Dabei erläuterte er bereits vorhandene Marketingstrategien, Marketingkonzeptionen, Trends und Netzwerke und erarbeitete darauf aufbauend Verbesserungsvorschläge.


2002: Studie zu den wirtschaftlichen Chancen

Mit der Unterstützung des Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) und des Freistaates Sachsen wurde in der Gemeinschaftsinitiative des INTERREG III A von Prisma Junior Consulting e. V., Unternehmensberatung an der TU Bergakademie Freiberg, eine Studie erstellt, die eine Bestandsanalyse der wirtschaftlichen Situation in der Region vornahm. Sie ermittelte anhand eines Vergleiches mit drei bereits bestehenden UNESCO-Weltkulturerbestätten die wirtschaftlichen Chancen für die Montanregion Erzgebirge durch das UNESCO-Projekt.


2001: Machbarkeitsstudie

Im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst (SMWK) entstand an der TU Bergakademie Freiberg im Institut für Wissenschafts- und Technikgeschichte (IWTG) unter der Leitung von Prof. Dr. Helmuth Albrecht eine Machbarkeitsstudie, in der die Voraussetzungen und Chancen für die Aufnahme der geplanten “Montanregion Erzgebirge” in die UNESCO Welterbeliste geprüft wurden.

Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Region das Potenzial zum Weltkulturerbe hat und dieses gezielt nutzen muss.